Big Bro.. äh.. Sister
Wenn einem die Bedienung des Cafés nebenan beim bringen einer Retoure (ohne auf die Öffnungszeiten zu schauen) „Na dann ne schöne Pause!” wünscht, dann sollte man sich Gedanken machen, wa? ^^
Wenn einem die Bedienung des Cafés nebenan beim bringen einer Retoure (ohne auf die Öffnungszeiten zu schauen) „Na dann ne schöne Pause!” wünscht, dann sollte man sich Gedanken machen, wa? ^^
Heute mal eine Geschichte, die es ohne dieses Blog hier gar nicht geben würde!
Blogleser Nicoduck, welcher der größte Linuxfreak in meinem Freundes/Bekanntenkreis ist, half mir im Sommer bei einem Kundenproblem, welches ich ohne ihn niemals gelöst hätte, bzw. mir dessen nie angenommen hätte.
Ein Kunde von mir wohnt/lebt/arbeitet in Thailand, stammt aber ursprünglich aus der Gegend und kommt 1-2x im Jahr in die alte Heimat auf Urlaub. So auch 2009 & 2010. Im vergangenen Jahr erwarb er einen Vodafone-Prepaid-Stick, um seine Geschäfte auch von hier aus kontrollieren zu können. Seine Eltern haben keinen Internetanschluss, also war das die beste Möglichkeit für 2 Wochen an relativ schnelles, relativ günstiges Internet zu kommen.
2010 hingegen steigerte sich der Bedarf aber hingegen. Von diesmal 3 Wochen Urlaub war nur eine in Deutschland, die 2 restlichen hingegen in Frankreich. In die Berge. Vermutlich ohne Internet. Der Stick aus dem Vorjahr war unauffindbar, sodass etwas neues her musste. Eben auch mit Zugang im Ausland.
Gesagt, gesucht, gefunden. Vodafone hat einen Tarif für 14,95€ am Tag im Angebot. Teuer, aber immer noch günstiger als in Frankreich den Urlaub zu unterbrechen um ein Internetcafé zu suchen.
Das wär auch alles nicht weiter schlimm, oder gar bloggenswert, hätte der Kunde auf seinem Laptop nicht Ubuntu Linux installiert, und selbst absolut keinen Schimmer davon gehabt. Er sei reiner Nutzer und hat das von seinem Administrator aufgespielt bekommen. Kostenlos, stabil, was will man mehr? – Ahnung!
Denn die Sticks laufen in der Regel mit Windows XP, Vista, 7, Mac OSX 10.4, 10.5 & 10.6 aber nicht mit Linux. Und es gab zu der Zeit (wir hatten nur 2 Tage, bis die Reise gen Frankreich starten sollte) gab es keinen lieferbaren Stick der offiziell irgendeine Version von Linux unterstützte.
Der zu Rate gezogene Nico beruhigte mich aber und teilte mir mit, dass das Einrichten jeglicher DataSticks jeglicher Hersteller ein Kinderspiel und ein Ding von Minuten sei.* Womit er sogar noch übertrieben hatte. Man wählt wortwörtlich “Irgendein Gerät” (steht da wirklich so! ^^), wählt aus welchen Anbieter man hat und ob Prepaid oder Vertrag und schon gehts.
Der Vollständigkeit halber muss ich aber dazu sagen, dass es einiger Kniffe von Nico bedurfte um Ubuntu (der Name der Linuxversion auf dem Kundennotebook) beizubringen den Stick als Internetmodem und nicht als Speicherstift zu erkennen, aber nachdem das gemeistert war, wars in der Tat ein Kinderspiel.
Aber wie gesagt, hätt ich mir nen Wolf gegooglet, hätt ich nich so tatkräftigen Support erhalten. Denn die Techniker vom Großhandel hatten natürlich auch keinerlei Ahnung in Sachen Linux+Stick.
Nach besagten 2 Wochen schneite der Kunde nochmal vorbei und bedankte sich nochmal, es hatte alles super funktioniert.
*da diese Geschichte schon ein halbes Jahr her ist, sind die Angaben zu seinen Aussagen ohne Gewähr! ^^
Eben war meine spanische Kundin hier und hat mir ne Duftkerze geschenkt!
Toll! Ich freu mich!
Und das, wo wir eigentlich nie groß ein Wort wechseln – eigentlich nur Pakete austauschen. ^^
Hermesfahrerin:
„Du samma, dein Kollege aus Hinterwalde, der immer mit dem aus dem Gelben Weg rumhängt, wo die Mutter bei der Feuerwehr is und der Vadda taxi fährt, sind die Jäger?”
„Wwwwa? Öhm der letztere ja, wieso?”
„Na ick seh den immer in grünen Klamotten, drum. Neugier.”
Schön wenn man als Hobby tratschen hat und das auch noch mit in den Beruf integrieren kann… ^^
Wie ich sowas liebe… Reden reden reden und es wird einem einfach nich zugehört:
Kundin streckt mir ihr altes Klapperdiklapphandy entgegen: „Mein Handy is putt, nu hab ich dat Wrack hier als Zwischenlösung von nem Bekannten bekommen, aber da steht immer “Bitte richtige SIM einlegen”!”
Ich: „Hmm… Dem Vodafonelogo auf dem Gerät zufolge, wirds wohl einen Simlock besitzen.”
K: „hmm?”
„Es läuft nur mit Vodafone-Prepaid-Karten.”
„Nee nee nee nee! Dit kann nich sein, mein bekannter hatte da vorher ne blau.de Karte drin!”
Ich teste die Karte in anderen Handys, ich teste auch andere Karten in ihrer Mühle. Karte i. O., Handy nich. War ja vorauszusehen. Erklärs ihr dann noch 2x… Aber sie wollte mich einfach nich verstehen…
Also ja, entweder isses “nur” ne Softwaremacke, der Bekannte hat selbst ne Sperre eingeschaltet (eben nur auf blau.de) oder eben ein SIMLOCK und es lief nie mit ner anderen Karte.
Ich habs auch nicht weiter Probiert. Bei solchen Leuten halte ich mich mim Service lieber zurück.
Mehr fällt mir zu dem einfach nich ein! *grmml*
Aber von vorn:
Ein Kunde (mit dem ich schonmal so ein ähnliches Gespräch hatte.. Keene Ahnung ob ich das verbloggt, oder vor Frust direkt verdrängt hatte..) mit nem Samsung Galaxy 5 und ner darin befindlichen Aldi-Karte betritt den Laden und fragt: „Wird das berechnet wenn ich Navi aufmach? Und wieviel zahl ich?”
„Kann ich Ihnen nicht sagen, müssen Sie in Ihrer Preisliste nachschaun.”
„In dem Scheißdinghandbuch steht dazu nichts!”
„…von Aldi…”
„Achso. Und warum sagen Sie mir dit nich?”
„Öy alder, binsch Aldi odrr woas? Weil wir hier Aldi nicht verkaufen!”
„Na aber dit müssen Se do’ trotzdem wissen! Is doch allit dit selbe!”
„…Eben nicht. Jeder Anbieter hat eigene Preise. Manch einer Rechnet nach Datenvolumen ab, manch einer nach Zeit. Eben so wie manch ein Navi komplett kostenlos ist und manch eins eben pro Nutzung berechnet wird.”
Kaum antwortete ich auf ne Frage, fuhr er mir schon wieder übern Mund. Das ganze durfte ich unserem Schnellmerker noch 3x mit exakt den selben Worten vorkauen, eh er dann beleidigt und mit folgenden Worten von dannen zog: „Sie sehn ja die Begeisterung meines Gesichtes! *fressezieh*”
Da könnt man sich glatt vergessen! *grmml*
Die Tage brachte eine Kundin im Schneetreiben ein Paket vorbei. Geschützt durch die Ummantelung eines gelben Sacks.
Kundin: „Könn’n se mal abziehn wie son Überzieher?”
…Zähne zusammenbeißen und ignorieren…
^^